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Krankennotdienst in Kalkar

Wird für einen Kranken oder Sterbenden die Krankensalbung, der Empfang der Eucharistie oder ein Beichtgespräch gewünscht, stoßen Sie mit diesem Anliegen bei allen Seelsorgern in Kalkar grundsätzlich auf offene Ohren. Normalerweise wird dann direkt das Gespräch mit einem Priester, Diakon oder Pastoralreferenten gesucht, manchmal auch im Zusammenhang  mit den Krankenbesuchen, die wir in unserer Gemeinde anbieten.

Ein Kontakt kann auch über das Pfarrbüro zustande kommen (Tel 976510). Darüber hinaus steht in jeder Woche 24 Stunden am Tag ein Priester zur Verfügung, der über die Pforte des Krankenhauses erreichbar ist. Wählen Sie dazu einfach die Telefonnummer 170 für das Krankenhaus. Von dort aus setzt man sich dann mit dem diensthabenden Priester in Verbindung, der wiederrum so bald wie möglich Kontakt mit Ihnen aufnimmt.

Wir laden Sie herzlich ein, mit Ihren kranken Angehörigen frühzeitig über das Thema „Krankensalbung“ zu sprechen. Dieses Sakrament ist zunächst ein Gebet um die Heilung und Stärkung des Kranken. Dabei muss nicht unbedingt eine Krankheit vorliegen, die zum Tode führt.

Liegt der kranke Mensch im Sterben, kann die Salbung helfen, in der Begegnung mit Christus, dem Gesalbten, im Sakrament gestärkt zu werden. Manchmal bestehen Vorbehalte gegen die Krankensalbung, weil sie als „Letzte Ölung“ Eingang in unsere Vorstellung gefunden hat. Der Priester gilt dann nicht selten als „Vorbote des nahenden Todes“ und die Bitte um die Salbung wird immer weiter hinausgeschoben. Oft sind die Sterbenden dann nicht mehr bei Bewusstsein oder der Tod ist schon eingetreten. Natürlich kommt ein Priester auch, um mit den Angehörigen beim Verstorbenen zu beten. Ein Sakrament jedoch kann und darf nur lebenden Christen gespendet werden.

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, zögern Sie nicht, sich an uns zu wenden.

Ihr Pfarrer Alois van Doornick